Akkupflege:
So schonst du deinen Akku!

Akkupflege:


30.07.2021 14:03
Die Welt ist geprägt von positiven und natürlich auch von negativen Überraschungen. In die Rubrik der positiven Überraschungen gehört mit Gewissheit die Neuerscheinung von Kryptowährungen auf dem Markt. Eine davon ist SHIB. Alles Wissenswertes erfährt man über Shiba Inu auf eToro.

Titelbild: Quelle: https://unsplash.com/photos/J82GxqnwKSs

Nun aber zu den doch eher negativen Überraschungen: Man guckt morgens wie üblich auf sein Smartphone und muss feststellen, dass es plötzlich doppelt so dick ist und das Display leider komplett verbogen ist. Auch der Rest des Telefons sieht leider fatal aus, denn das Telefon ist nahezu aufgespreizt. Ein solche Szenario tritt dann ein, wenn sich der Akku aufgebläht hat. Da drängt sich dann natürlich schnell die Frage auf, wie man einen Akku besser schonen kann?

Akkus unterliegen immer gewissen Abnutzung


Fakt ist, dass Akkus im Laufe der Zeit schwächer werden und irgendwann steht dann der Austausch an. Grund dafür sind die chemischen Vorgänge in dem Akku, die auch unaufhaltsam sind. Dennoch lässt sich die Abnutzung verlangsamen.

Ein großer und häufig begangener Fehler liegt schon einmal darin, das Handy die gesamte Nacht am Ladekabel zu belassen. Für den Akku bedeutet das nämlich Stress, wenn er über viele Stunden auf 100% aufgeladen steht. Ein weiteres Problem stellen hier die Handyhüllen dar, da sie die entstehende Wärme nicht gut ableiten können. Es bläht sich lange nicht jeder Akku auf, allerdings können iPhones auf diese Behandlung der nächtlichen Aufladung sehr empfindlich reagieren.

Auffälligkeiten, die es unbedingt zu beachten gilt


Sobald der Verdacht besteht, dass der Akku Schaden genommen hat, sollte man umgehend reagieren. Insbesondere dann, wenn die Beschädigungen bereits in Form von Aufblähung oder Auslaufen sichtbar sind.

Tatsächlich birgt eine defekte Batterie das enorme Risiko, dass sie in Brand gerät. Wenn der Akku keine sichtbaren Anzeichen einer Beschädigung anzeigt, so gibt es andere Indizien, die klar darauf hindeuten, dass der Akku seinem Ende entgegensieht. Das ist dann der Fall, wenn der Akku nur noch 70% oder weniger seiner ursprünglichen Leistung erreicht.

Den tatsächlichen Zustand eines Akkus kann man bei einem iPhone über die Einstellungen „Batterie“ und dann „Batteriezustand“ abfragen. Hier sieht mal sowohl die „Maximale Kapazität“ als auch die Angabe in Prozent. Für Android Handys ist es in der Regel notwendig, eine App wie „Accubattery“, „Akku – Battery“ oder „Telefon Test“ herunterzuladen. Oftmals geben diese Apps den Zustand nur in groben Stufen an.

Viele Akkus haben eine Lebensdauer von ca. 1.000 Ladezyklen. Ladezyklen lassen sich übrigens stückeln, das bedeutet, wenn man ein Handy auflädt, das noch über eine Akkuleistung von 50 % verfügt, dann hat man auch nur einen halben Ladezyklus verbraucht.

So verlängert man das Akku Leben


Folgende Faktoren spielen hier eine wesentliche Rolle, gemeint sind der Ladestand, die Ladedauer, die Ladegeschwindigkeit sowie die Temperatur beim Laden und der Lagerung des Akkus, falls er länger nicht benutzt wird.

Der beste Zustand für Akku ist ein Ladestand zwischen 20 und 80 %. In diesem Bereich ist der Akku sozusagen entspannt, über 80 % hat der Akku Stress. Wichtig ist darum, dass das Handy nicht zu lange am Ladekabel hängt. Zwar kann ein moderner Akku nicht überladen werden, allerdings nimmt der Verschleiß des Akkus ab 80% Ladestand deutlich zu.

Wer in diesem akkuschonenden Bereich auflädt, werden nur noch 0,26 Zyklen verbraucht. Damit spart man natürlich erheblich an Ladezyklen. Diese Angaben stammen von dem Akku-App-Hersteller Digibites. Der Hersteller beruft sich hierbei auf zwei wissenschaftliche Studien. Da diese Studien aber bereits aus den Jahren 2002 und 2003 stammen, kann diese Zahl inzwischen deutlich differieren.

Das Ladegerät spielt ebenfalls eine wichtige Rolle


Gerade die Smartphones sind von der Frage nach der richtigen Ladegeschwindigkeit deutlich betroffen. In der Regel gehört zu jedem Handy auch automatisch ein Ladekabel mit Netzteil. Oftmals sind sie so konzipiert, dass der Akku langsam über mehrere Stunden aufgeladen wird.

Gleichzeitig gibt es aber auch die Möglichkeit, ein Handy deutlich schneller aufzuladen, dafür sind dann leistungsfähigere Netzteile notwendig. Das erkennt man immer daran, wenn man auf das Netzteil schaut, dort steht die Wattzahl. Ein Netzteil mit 5 Watt lädt sehr langsam auf, alles über 20 Watt sorgt für echte Geschwindigkeit.

Allerdings ist das schnelle Aufladen mit zum Beispiel 20 oder 30 Watt für den Akku etwas belastender als das langsame Aufladen. Empfehlenswert ist es daher, langsame Netzteile für das Aufladen während der Nacht zu nutzen. Muss es einmal schnell gehen, weil der Akku tagsüber plötzlich schlapp macht, dann bietet sich eine höhere Wattzahl an. Ab 80 % schalten diese Ladegeräte dann von Schnellladen auf normales Laden um. Empfehlenswert ist aber dennoch, das Laden bei einem Akkustand von 80 % zu beenden.

Die Temperatur und der Akku


Akkus reagieren auf besondere hohe Temperaturen ebenso wie auf Kälte eher empfindlich. Die meisten Nutzer werden sicherlich schon bemerkt haben, dass sich das Handy bei Temperaturen unter 0 Grad anders verhält, als man das sonst gewohnt ist. In der Regel senkt sich die Leistung dann für einen gewissen Zeitraum ab, doch eigentlich sollte sie sich dann auch schnell wieder normalisieren. Wird der Akku aber Temperaturen von über 55 Grad ausgesetzt, so können dauerhafte Schäden die Folge sein. Darum sollte man immer unbedingt darauf achten, dass das Handy keinesfalls in der prallen Sonne liegt.

Auch für das Aufladen gibt es Temperaturen, die man immer beachten sollte. Die Ladetemperatur sollte hier 5 Grad nicht unterschreiten und 45 Grad nicht überschreiten. Ideal für das Aufladen eines Handys sind Zimmertemperaturen. Hier darf es aber durchaus etwas weniger sein.

So lagert man den Akku richtig


Wer seinen Akku über längere Zeit nicht benutzen möchte, und das gilt sowohl für Smartphone-, Laptop- oder E-Bike-Akkus, der sollte ein paar Dinge beachten.

Ein solcher Akku sollte bis auf 50-70 % aufgeladen und danach an einem trockenen und kühlen Ort gelagert werden. Wenn ein Akku über einen sehr langen Zeitraum nicht verwendet wird, sollte man ihn alle sechs Monate wieder auf 50 bis 70% aufladen.

Akkus entladen sich sehr langsam, doch wenn er bei 0 % angekommen ist, ist er tiefentladen, was zur unwiderruflichen Beschädigung führen kann.
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